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Mehrwertsteuer sinkt: Energie- und Wasserkosten sinken

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Wie Energieverbraucher  profitieren

Um zehn bis 15 Euro sinkt die Stromrechnung eines Durchschnittshaushalts bei den Stadtwerken Wolfhagen. Erdgaskunden sparen in etwa die gleiche Summe. Grund ist die Senkung der Mehrwertsteuer im Rahmen des Konjunkturpakets der Bundesregierung.

Auch Heizstrom- und Wasserkunden des Wolfhager Versorgers werden durch die Maßnahme der Bundesregierung entlastet. Wie hoch die Ersparnis des einzelnen Kunden sein wird, ermitteln die Stadtwerke auf Basis standardisierter Verbrauchswerte. Knapp über 50 Prozent des Stromverbrauchs und rund 45 Prozent des Erdgasverbrauchs werden geringer besteuert. Transparent und nachvollziehbar wird dies auf der Jahresrechnung für 2020, die die Stadtwerke Anfang 2021 versenden. Um eine verbrauchsgenaue individuelle Abrechnung zu ermöglichen, können die Kunden auch einen Zählerstand zum 1. Juli übermitteln.

Eine Reduzierung des monatlichen Abschlags ist allein aufgrund der niedrigeren Mehrwertsteuer nicht sinnvoll. Bei einem Stromverbrauch von 3.500 kWh wäre rechnerisch eine Reduzierung um maximal 2 Euro möglich. Die Stadtwerke raten jedoch, den Abschlag nur zu verringern, wenn auch der Stromverbrauch nachweisbar sinkt. So vermeidet man das Risiko einer größeren Nachzahlung.

Kunden, die einen Zählerstand übermitteln wollen, können dies bequem im Internet auf ablesung.stadtwerke-wolfhagen.de tun. Alternativ nehmen die Stadtwerke auch Stände per WhatsApp (05692/99 634 99) und E-Mail entgegen.

 

Gewichtete Verbrauchsverläufe für Strom und Erdgas

Gewichtete Verbrauchsverläufe für Strom und Erdgas

Wenn kein abgelesener Wert vorliegt, wird der Zählerstand zum 1. Juli anhand gewichteter Verbrauchsverläufe ermittelt. Der Stand bildet die Basis für die Abrechnung des Energieverbrauchs mit höherer Mehrwertsteuer (bis 30. Juni 2020) und niedrigerem Steuersatz (1. Juli bis 31. Dezember 2020).

Insgesamt werden rund 50,4 Prozent des Stromverbrauchs und etwa 44,6 Prozent des Erdgasverbrauchs mit dem verringerten Mehrwertsteuersatz abgerechnet.

Ab 1. Januar 2021 gilt wieder der Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent.

 

Das aktuelle Info-Blatt Nr. 7 "Mehrwertsteuersenkung 2020" fasst die Hinweise zum Thema zusammen und vergleicht einige Tarife mit altem und neuem Steuersatz.

Mehrwertsteuersenkung: Auch Bauherren sparen

Hausanschlüsse und zeitliche befristete Anschlüsse, die zwischen dem 1. Juli und dem 31. Dezember 2020 hergestellt werden, rechnen die Stadtwerke mit dem reduzierten Mehrwertsteuersatz an. Die gilt uneingeschränkt, auch wenn auf den Preisblätter die regulären Steuersätze vermerkt sind. Auf der Rechnung wird die reduzierte Mehrwertsteuer transparent und nachvollziehbar ausgewiesen.

Die Preise ändern sich wie folgt:

Strom-Hausanschluss

  • Grundpreis (netto = 1.529,41 Euro): Brutto = 1.774,12 Euro statt regulär 1.820 Euro
  • Preis Meter auf Privatgrundstück (netto = 35,29 Euro): Brutto = 40,94 Euro statt regulär 42 Euro
  • Preis Meter auf Privatgrundstück mit Eigenleistung (netto = 17,65 Euro): Brutto = 20,47 Euro statt regulär 21 Euro

Strom-Baustellenanschluss

  • bis 63 A (netto = 210 Euro): Brutto = 243,60 Euro statt regulär 249,90 Euro

Wasser-Hausanschluss

  • Grundpreis pauschal (netto =1.476,64 Euro): Brutto = 1.550,47 Euro statt regulär 1.580,00 Euro
  • Baukostenzuschuss: Berechnung mit reduziertem Mehrwertsteuersatz

Bauwasser / Standrohr

  • Bearbeitungspauschale (netto =116,82 Euro): Brutto = 122,66 Euro statt regulär 125,00 Euro
  • Miete pro Tag (netto = 9,35 Euro): Brutto = 9,82 Euro statt regulär 10,00 Euro
  • Wasserverbrauch - Mengenpreis pro m³ (netto = 1,59 Euro) Brutto = 1,67 Euro statt regulär 1,70 Euro

Auswirkungen der Mehrwertsteuersenkung auf Einspeiser

Die Höhe der Auszahlungen bleibt gleich. Die Senkung de Mehrwertsteuer hat auf die Höhe der Brutto-Vergütung keine Auswirkungen. Die Steuer wird auf der nächsten Abrechnung der Jahreseinspeisegutschrift transparent ausgewiesen.