75 Jahre Mitgliedschaft im VKU
Großes Engagement der Wolfhager Versorger für die Zukunft der Region
Am 8. September durfte die Stadt Wolfhagen gemeinsam mit den Stadtwerken Wolfhagen und den Regionalwerken Wolfhager Land besonderen Besuch begrüßen: Martin Heindl, Geschäftsführer der VKU-Landesgruppe Hessen, überreichte eine Urkunde für 75 Jahre Mitgliedschaft im Verband kommunaler Unternehmen (VKU).
Wolfhagen beziehungsweise die heimischen Versorgungsbetriebe gehörten bereits in den Anfangsjahren zu den Mitgliedern des Verbandes. Damit zählen Wolfhagen und in der Folge die Stadtwerke sowie die Regionalwerke zu den kommunalen Unternehmen, die den VKU über Jahrzehnte hinweg mitgetragen und geprägt haben.
Der Besuch bot Bürgermeister Dr. Dirk Scharrer, Geschäftsführer Olaf Stobbe sowie Führungskräften der Unternehmensgruppe Gelegenheit zum Austausch mit Martin Heindl. Sowohl die Energiebranche als auch die Wasserversorgung stehen vor großen Herausforderungen. Unternehmen in kommunaler und bürgernaher Hand sind hierfür gut gerüstet.
Die Aufgaben im Rahmen der Daseinsvorsorge wachsen stetig. Auf Fragen des Klimawandels, der Cybersicherheit und der künftigen Wärmeversorgung müssen Antworten gefunden werden. Zugleich gilt es, die Entwicklung Wolfhagens und des Wolfhager Landes aktiv zu begleiten und zu fördern. Nicht umsonst lautet der Slogan der Regionalwerke: „Infrastruktur für Ihre Ideen.“
Auch der Slogan der Stadtwerke „Von hier- für Morgen – voller Energie“ weist in Richtung Zukunft. Bei aller Vorausschau aber blieb im Gespräch auch Raum für den Blick zurück: Bereits 1904 begann mit der Konzession für den Bau eines Elektrizitätswerks die Elektrifizierung Wolfhagens. Über die Gründung der Städtischen Werke im Jahr 1960, die Gründung der Stadtwerke Wolfhagen GmbH im Jahr 2001 und die Rekommunalisierung der Stromnetze bis hin zur Gründung der Regionalwerke Wolfhager Land (RWL) im Jahr 2021 zeigt sich eine kontinuierliche Entwicklung kommunaler Verantwortung für die Versorgung der Region.
„75 Jahre Mitgliedschaft im VKU sind Ausdruck einer langen Tradition kommunaler Versorgung und zugleich Verpflichtung für die Zukunft“, betonten die Gesprächsteilnehmer. Gerade angesichts der Herausforderungen der Energie- und Wärmewende sei der Austausch innerhalb des kommunalen Netzwerks wichtiger denn je.